Wo die Bienen stehen
Die Standorte.
Drei Bienenstände — in Fellengatter und im Sonnenheim in Frastanz sowie in Gisingen bei Feldkirch. Keiner weiter als 5,1 Kilometer vom nächsten entfernt. Kurze Wege heißen: die Völker werden gesehen, nicht bloß verwaltet — und der Honig kommt aus genau dieser Landschaft, nicht aus einer Sammelstelle.
An diesen Stellen stehen die Bienenvölker — es ist kein Verkaufsort. Geschleudert, abgefüllt und ausgegeben wird am Hof in Frastanz. Ab Hof nach Vereinbarung, am besten kurz anrufen: +43 664 8415375.
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Fellengatter Frastanz
Die größte Parzelle von Frastanz, an der alten Straße zwischen Feldkirch und dem Walgau.
- Lage
- 47,22 N, 9,60 O (ungefähr)
- Seehöhe
- 650 m
- Nächster Stand
- 3,1 km im Osten
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Sonnenheim Frastanz
Mitten in Frastanz, keine tausend Meter vom Ortszentrum.
- Lage
- 47,22 N, 9,64 O (ungefähr)
- Seehöhe
- 474 m
- Nächster Stand
- 3,1 km im Westen
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Gisingen Feldkirch
Der nördlichste Stand, im Talboden bei Feldkirch.
- Lage
- 47,26 N, 9,60 O (ungefähr)
- Seehöhe
- 444 m
- Nächster Stand
- 4,5 km im Süden
Warum das den Honig ausmacht
Bienen fliegen im Umkreis von etwa drei Kilometern um ihren Stock. Was in diesem Radius blüht, steht später im Glas — deshalb schmeckt Honig aus dem Walgau anders als Honig aus dem Flachland. In Vorarlberg gibt es keine großen Monokulturen: Wiesen, Waldränder und Gärten wechseln sich auf engem Raum ab. Diese Vielfalt ist der Grund, warum jede Ernte etwas anders ausfällt — und warum sie sich nicht standardisieren lässt.
Dazu kommt die Höhe: Zwischen dem tiefsten und dem höchsten Stand liegen 206 Höhenmeter — von 444 m im Talboden bis 650 m am Hang. Oben blüht es später als unten. Dieselbe Woche ergibt deshalb je nach Stand einen anderen Honig.